Nach dem vereitelten Anschlag auf einen US-Passagierjet liegen
die Nerven blank: An der Sicherheitskontrolle am Londoner Airport
Gatwick wird Sara M. (19) wie eine Terroristin behandelt. Nach 60
bangen Minuten darf sie doch noch den Flug nach Wien nehmen – mit
Plastiksäcken an den Füßen. Ihre Schuhe waren „zu gefährlich“.
„Sie haben mich wie eine Terroristin behandelt, abgeführt und eine
Stunde lang befragt und durchsucht. Ich habe vor Scham und Wut geweint,
sie angefleht, ins Flugzeug zu dürfen. Diesen Flug werde ich nie
vergessen“, schildert Sara M. (19) gegenüber „Heute“.
Seit drei Jahren ist die in England lebende Deutsche mit dem Wiener
Dieter S. (27) liiert, fliegt regelmäßig zu ihm, um ihn zu besuchen.
Immer dabei: ihre Lieblingsschuhe mit Metallbeschlägen. Nie gab es
deswegen Probleme – bis jetzt. Sara: „Ich musste die Schuhe einchecken,
als Ersatz bekam ich Plastiksäcke. Mit denen musste ich dann über das
gefrorene Rollfeld gehen. Das war sehr peinlich!“
Am Flughafen Wien erwartete sie bereits ihr Freund mit einem Paar warmen – und ungefährlichen – Schuhen …
Sara.M mit ihren gefährlichen Schuhe...Und der nächste Bösewicht(der aber keiner war)Kuss mit argen Folgen: Jener chinesische Student, der am
Flughafen Newark (USA) Großalarm ausgelöst hatte, muss mit einer Strafe
von bis zu 30 Tagen Gefängnis rechnen.Der „Bösewicht“ war nach dem Einchecken seiner Freundin unter einem
Absperrseil hindurchgeklettert und durch die Sperrzone gelaufen. Er
wollte seine Liebste noch ein letztes Mal vor ihrer Reise küssen.
Daraufhin mussten alle Passagiere den Jet verlassen und nochmals
einchecken.
Für den Zwischenfall war ein Wachmann mitverantwortlich, er
ist bereits vom Dienst suspendiert worden.
Quelle:
Heute.at